Ein interaktiver Selbsttest zum PECAN-CA ACT-Verfahren. Du schätzt drei ACT-Prozesse ein — Offenheit, Präsenz und Engagement — sowie deine Lebensqualität als Ergebnis. Daraus entsteht dein wahrgenommenes Kausalnetzwerk mit Zentralitätswerten.
Neun gerichtete Einschätzungen, etwa vier Minuten. Alles bleibt im Browser: Es werden keine Daten gesendet, und gespeichert wird nur lokal auf deinem eigenen Gerät.
Wie es rechnet
Jede Kante ist eine Einschätzung von 0 bis 10: Wenn dir Prozess A fehlt — wie stark wirkt sich das auf B aus? Daraus ergeben sich:
- Out-Zentralität — Summe der ausgehenden Kanten. Der Prozess mit dem höchsten Wert treibt das Netzwerk am stärksten und ist der Kandidat für den Einstieg (MCNI).
- In-Zentralität — Summe der eingehenden Kanten: wie stark ein Prozess selbst getrieben wird.
- Relative Wirkung / Anfälligkeit — dieselben Werte als Anteil an der gesamten Netzwerkenergie.
Zusätzlich werden Rückkopplungsschleifen zwischen den Prozessen ausgewiesen — Kreisläufe, die sich gegenseitig am Laufen halten.
Die Lebensqualität ist bewusst als Ergebnis modelliert: Sie nimmt auf, sie treibt nichts an, und hat deshalb keine Out-Zentralität. Interveniert wird auf Prozessen, nicht auf dem Outcome.
Das Netzwerk ist eine Hypothese, kein Befund — es bildet ab, was jemand über die eigenen Zusammenhänge annimmt. Genau darin liegt sein Wert als Gesprächseinstieg.
Siehe auch PECAN, PECAN2 und Lavefjord et al., 2025.